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London SS war eine englische Hardrock- und Punkband, in der verschiedenste Punkgrößen spielten und die in [[The Clash]] aufging.
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Steel, Dangerfield und Wade verließen schließlich die Band um gemeinsam [[The Boys]] zu gründen, während sich der Gitarrist Bryan James (eigentlich Brian Robertson)<ref>Graves/Schmidt-Joos/Halbscheffel: Das neue Rocklexikon Bd 1, Hamburg, 1998, S 245</ref> neu dazustieß.
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Im Januar 1976 ging schließlich auch Bryan James, um mit Scabies ''The Subterraneans'' zu gründen, aus denen schließlich [[The Damned]] wurden. Tony James und Towe gingen zu [[Chelsea (Band)|Chelsea]] und der Rest gründete schließlich [[The Clash]].
'''Jacques Levy''' (* [[29. Juli]] [[1935]] in [[New York City|New York]]; † [[30. September]] [[2004]] ebenda) war ein US-amerikanischer [[Liedermacher]], [[Theaterregisseur]] und [[Psychologe]].
 
   
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2003 fanden Jones und Tony James in der Band [[Carbon/Silicon]] wieder zusammen.
Jacques Levy wurde 1935 in der Stadt New York geboren, wo er später das College besuchte. Im Anschluss daran promovierte er an der [[Michigan State University]]. Nach seiner Rückkehr nach New York arbeitete er als Psychologe in einer dortigen Klinik.
 
Levy schrieb unter anderem Stücke für [[Bob Dylan]], [[Roger McGuinn]] von den [[Byrds]], [[Joe Cocker]] und diverse Broadway-Musicals.
 
In den 1970er und 1980er Jahre war er als Theaterregisseur am [[Broadway (Theater)|Broadway]] und [[Off-Broadway]] tätig und leitete unter anderem [[Oh! Calcutta! (Revue)|''Oh! Calcutta'']] (1969–1972 und 1976–1989), ''Almost an Eagle'' (1982) und die [[Doonesbury|Comic-Umsetzung]] ''Doonesbury'' (1983–1984), für die er für einen [[Drama Desk Award]] nominiert wurde. Von 1993 bis zu seinem Tod lehrte er als Englisch-Professor an der [[Colgate University]].
 
   
== Weblinks ==
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==Name==
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Das SS im Bandnamen stand angeblich für ''Social Security'' und stände nicht im Zusammenhang mit der [[SS|Naziorganisation]]. Da die Bandmitglieder zu Provokationszwecken Hakenkreuzdevolutionalien trugen, wird dies als Schutzbehauptung gesehen.
* [http://www.ibdb.com/person.asp?ID=6575 Jacques Levy] in der [[Internet Broadway Database]] (englisch)
 
* [http://www.lortel.org/LLA_archive/index.cfm?search_by=people&first=Jacques&last=Levy&middle= Jacques Levy] in der Internet Off-Broadway Database (englisch)
 
* [http://www.guardian.co.uk/news/2004/nov/26/guardianobituaries.artsobituaries Nachruf] auf [[The Guardian]] (englisch)
 
   
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==Einfluss==
{{SORTIERUNG:Levy, Jacques}}
 
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Mit Ausnahme eines Demo-Tapes in der Besetzung Jones, James, James und Hot gab es keine Plattenaufnahmen von London SS. Die Aufnahmen bestanden größtenteils aus [[MC5]]-[[Coverversion]]en und der Eigenkomposition ''Protex Blue''.<ref name="JS113">Savage 2003, S.113</ref> Laut Brian James waren sie nur damit beschäftigt „all diese Idioten vorspielen zu lassen, die keine Ahnung hatten“.<ref name="Punk77">[http://www.punk77.co.uk/groups/london_ss_history2.htm Biographie der Band], Seite 2 auf Punk77.com</ref> Manager Bernie Rhodes bezeichnete die Band als „einen Haufen Scheiße“ (''a load of bollocks'').<ref name="Punk77" /> Dennoch kann man die Band als Schmelztiegel der englischen Punkszene bezeichnen, da diverse spätere Größen daran beteiligt waren. Dies ist insbesondere [[Malcolm McLaren]] und Bernie Rhodes zu verdanken, die beide versuchten aus den Überresten von London SS eine Art Umfeld für die [[Sex Pistols]] zu schaffen, damit diese sich an die Speerspitze der neu aufkommenden Punk-Bewegung stellen konnten. Ehemalige Bandmitglieder spielten in Bands wie Rich Kids, Chelsea und [[Generation X (Band)|Generation X]]. Direkt aus London SS gingen The Boys, [[The Damned]] und The Clash hervor.<ref>Savage 2003, S.155ff.</ref>
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[[Kategorie:Geboren 1935]]
 
[[Kategorie:Gestorben 2004]]
 
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[[Kategorie:Liedermacher]]
 
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== Literatur ==
{{Personendaten
 
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* {{Literatur|Autor=Jon Savage|Titel=England’s Dreaming. Anarchie, Sex Pistols, Punk Rock.|Ort=Berlin|Jahr=2003|Auflage=2.|ISBN=3-89320-070-3}}
|NAME=Levy, Jacques
 
|ALTERNATIVNAMEN=
 
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Liedermacher, Theaterregisseur und Psychologe
 
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1935
 
|GEBURTSORT=[[New York City]]
 
|STERBEDATUM=30. September 2004
 
|STERBEORT=[[New York City]]
 
}}
 
   
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==Weblinks==
[[en:Jacques Levy]]
 
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* [http://www.punk77.co.uk/groups/london_ss_history1.htm Biographie der Band]
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==Einzelnachweise==
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<references />
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[[Kategorie:Punkband]]
 
[[Kategorie:Englische Band]]
 
[[Kategorie:The Clash]]
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[[en: London SS]]
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[[es:London SS]]
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[[fr:London SS]]
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[[hr:London SS]]
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[[it:London SS]]
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[[ja:ロンドンSS]]
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[[no:London SS]]
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[[pl:London SS]]
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[[ru:London SS]]

Version vom 23. Dezember 2009, 15:38 Uhr

London SS war eine englische Hardrock- und Punkband, in der verschiedenste Punkgrößen spielten und die in The Clash aufging.

Geschichte

Die Band wurde im März 1975 von Mick Jones und dem Bassisten Tony James gegründet um Musik im Stil von Mott the Hoople und The Faces zu machen.[1]. Sie schalteten eine Anzeige im Melody Maker um weitere Bandmitglieder zu finden. Nachdem u.a. der junge Patrik Fitzgerald abgewiesen worden war, bildete sich schließlich im Studio von Matt Dangerfield ein Lineup mit Jones, James, Dangerfield, dem ehemaligen Hollywood Brats-Keyboarder Casino Steel und verschiedenen Schlagzeugern, darunter Honest John Plain und Geir Wade auf den auch der Bandname zurückging.[2].

Steel, Dangerfield und Wade verließen schließlich die Band um gemeinsam The Boys zu gründen, während sich der Gitarrist Bryan James (eigentlich Brian Robertson)[3] neu dazustieß.

In den folgenden Monaten kamen und gingen verschiedenste Musiker, so die Schlagzeuger Terry Chimes, Topper Headon, John Towe, Roland Hot und Rat Scabies, der spätere Rich Kids-Gitarrist Steve New, Keith Levene und Paul Simonon[4], ohne dass die Band ein einziges Konzert spielte[5].

Im Januar 1976 ging schließlich auch Bryan James, um mit Scabies The Subterraneans zu gründen, aus denen schließlich The Damned wurden. Tony James und Towe gingen zu Chelsea und der Rest gründete schließlich The Clash.

2003 fanden Jones und Tony James in der Band Carbon/Silicon wieder zusammen.

Name

Das SS im Bandnamen stand angeblich für Social Security und stände nicht im Zusammenhang mit der Naziorganisation. Da die Bandmitglieder zu Provokationszwecken Hakenkreuzdevolutionalien trugen, wird dies als Schutzbehauptung gesehen.

Einfluss

Mit Ausnahme eines Demo-Tapes in der Besetzung Jones, James, James und Hot gab es keine Plattenaufnahmen von London SS. Die Aufnahmen bestanden größtenteils aus MC5-Coverversionen und der Eigenkomposition Protex Blue.[6] Laut Brian James waren sie nur damit beschäftigt „all diese Idioten vorspielen zu lassen, die keine Ahnung hatten“.[7] Manager Bernie Rhodes bezeichnete die Band als „einen Haufen Scheiße“ (a load of bollocks).[7] Dennoch kann man die Band als Schmelztiegel der englischen Punkszene bezeichnen, da diverse spätere Größen daran beteiligt waren. Dies ist insbesondere Malcolm McLaren und Bernie Rhodes zu verdanken, die beide versuchten aus den Überresten von London SS eine Art Umfeld für die Sex Pistols zu schaffen, damit diese sich an die Speerspitze der neu aufkommenden Punk-Bewegung stellen konnten. Ehemalige Bandmitglieder spielten in Bands wie Rich Kids, Chelsea und Generation X. Direkt aus London SS gingen The Boys, The Damned und The Clash hervor.[8]

Literatur

  •  Jon Savage: England’s Dreaming. Anarchie, Sex Pistols, Punk Rock.. 2. Auflage. Berlin 2003, ISBN 3-89320-070-3.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.theclashonline.com/biography
  2. http://www.theboys.co.uk/boysstory.htm
  3. Graves/Schmidt-Joos/Halbscheffel: Das neue Rocklexikon Bd 1, Hamburg, 1998, S 245
  4. http://www.theclash.com/about.html
  5. http://pilleri.spt.fi/~jukka/hanoi3/eng/L2html/L2.php?h=C&id=terrybio
  6. Savage 2003, S.113
  7. 7,0 7,1 Biographie der Band, Seite 2 auf Punk77.com
  8. Savage 2003, S.155ff.

hr:London SS ja:ロンドンSS no:London SS

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