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Horst Ebert (* 10. Oktober 1943 in Schrecksbach[1]; † 12. Oktober 2014 in Kassel)[2] war ein deutscher Musiker. Er war mit seinem Bruder Klaus Ebert Gründungsmitglied der Beat- und Rockband The Petards. Der Sänger und Gitarrist war auch Komponist, Arrangeur und Bandmanager.

LebenBearbeiten

Horst Ebert war der Sohn eines Arztes in Schrecksbach. Er besuchte das Gymnasium der Melanchthon-Schule Steinatal. 1960 gründete er seine erste Schülerband. Er nahm in dieser Zeit Klavier- und Klarinettenunterricht und brachte sich autodidaktisch das Gitarrenspiel bei. 1961 wurde er Mitglied der Schülerband Magic Stompers, die sich dem Dixieland und seit 1962 dem Twist und der Rockmusik verschrieb. Seine musikalischen Vorbilder waren The Shadows und The Beatles. Es folgte 1963 ein Namenswechsel der Magic Stompers, die sich wahlweise Lemon Drops oder Blizzards nannten. Die Bands coverten ausnahmsweise englische und amerikanische Erfolgstitel. 1964 stieß Horst Ebert in einem Englischlexikon auf den Bandname The Petards (engl. Knallfrösche). Zusammen mit Klaus Ebert (Gitarre, Gesang), Hans-Jürgen Schreiber (Schlagzeug) und Rüdiger Waldmann (Bass) gründete er 1964 The Petards. 1965 legte er die Abiturprüfung ab. Er begann selbst Musikstücke, wie die Hitsongs Pretty Liza und Golden Glass zu schreiben. 1965 begann er ein Mathematikstudium an der Philipps-Universität Marburg. 1966 wurden die ersten beiden Singles in Osnabrück eingespielt. 1967 traten The Petards in der Stadthalle Kassel, im Kettel-Club und im Talentschuppen auf. Durch den Fernsehauftritt wurde die Band überregional bekannt. 1970 verließ Horst Ebert die Band. Er veranstaltete 1970 das 1. Deutsche Undergroundfestival auf Burg Herzberg. Nach über 1000 Auftritten, 5 Langspielplatten und 12 Singles lösten sich The Petards 1972 auf.

Nach der Auflösung der Band setzte Horst Ebert sein Mathematikstudium in Marburg fort. Anschließend zog er nach Kassel und arbeitete als Computerfachmann bei Wintershall in Kassel.

LiteraturBearbeiten

  • Manfred Fleckenstein:The Petards(Text im Booklet). Dear Friends, Hamburg 1989.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. H.N.A. vom 16. Oktober 2014 - abgerufen am 30. Januar 2018 aus der H.N.A.
  2. Frankfurter Neue Presse vom 18. Oktober 2014 - Artikel bei Nexis, abgerufen am 30. Januar 2018 aus der Frankfurter Neuen Presse


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