Felix Benneckenstein (* 30. April 1986 in Straubing (Niederbayern)) ist ein ehemaliger Neonazi und Liedermacher, der nach knapp zehn Jahren Aktivitäten den Rechtsextremismus im Jahr 2011 verließ.[1] Seine Laufbahn begann in Erding in Bayern, wo er 2006 Führer der Jungen Offensive Herzogstadt wurde[2][3] später wohnte er in Dortmund-Dorstfeld und dann in München.[4]
Benneckenstein war als Kameradschaftsführer, Redner und Liedermacher Flex in der rechtsextremistischen Szene bundesweit aktiv.[5] Im Oktober 2009 erschein sein einziges Album Bock auf Freiheit, welches auch der Bandname war, unter dem Benneckenstein zusammen mit Matthias Hacker aufgetreten sein soll. 2011 stieg er öffentlichkeitswirksam aus der Szene aus und brachte dabei durch seine Aussagen vor Gericht u.a. Philipp Hasselbach in Haft.
Nach seinem Ausstieg gründete der den "Aussteigerhilfe Bayern e.V.".[6] Benneckenstein lebt heute noch in Bayern. Allerdings wird sein Wohnort geheim gehalten da er in der Neonazi-Szene als „Verräter“ gilt.[4][7]
Weblinks[]
Flex bei Discogs (englisch)
Einzelnachweise[]
- ↑ http://www.sueddeutsche.de/bayern/wie-ein-neonazi-den-absprung-schaffte-raus-aus-der-rechten-szene-1.1320883
- ↑ http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-erding/bedrohung-rechts-angst-kommt-wieder-hoch-25428.html
- ↑ http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/kronawitter-todesliste-tz-1513747.html
- ↑ 4,0 4,1 http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.muenchen-neonazi-aussteiger:-ein-verraeter-packt-aus.2fb49080-9901-4188-82db-cb72fd9a535d.html
- ↑ Die bayerische Polizei fahndete nur lasch nach Neonazis in: Der Spiegel vom 1. April 2012
- ↑ http://www.bild.de/regional/muenchen/nationalsozialismus/ich-war-mal-neonazi-23383694.bild.html
- ↑ http://www.merkur-online.de/lokales/erding/erdinger-neonazi-kehrt-szene-ruecken-2260080.html?template=basic
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