Eric „Ees“ Sell (auch ees-y EES oder EeS; * 5. Oktober 1983 in Windhoek, Namibia) ist ein namibischer Musiker und Musikproduzent deutschen Ursprungs (Deutschnamibier). Sell vertritt eine Mischung aus den Musikgenres Kwaito, Afro-Pop, Reggae und Hip-Hop, die er als „NAM Flava Music“ (namibisch beeinflusste Musik) bezeichnet.

Eric Sell ist seit 2001 als Musiker und Produzent tätig. Er beendete 2003 eine Ausbildung zum Toningenieur im südafrikanischen Kapstadt. 2004 zog Ees nach Deutschland, um seine Karriere voranzutreiben und Namibia und die moderne namibische Musik im deutschsprachigen Raum bekannter zu machen. Seine Lieder sind vor allem bei der Jugend Namibias auch aufgrund seiner typisch deutsch-namibischen Sprache sehr beliebt. Er lebt bei Köln und in Windhoek.

Ees ist Inhaber der Musikproduktionsfirma „EES Records (YES-JA Music)“ und des Modelabels „EES WeaR“ in Namibia.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eric Sell gewann den „Listener Choice Award“ bei den MTV Africa Music Awards 2009.[1] Er gewann zudem 2009 den Preis als Artist of the Year (Bester Künstler) und 2008 sowie 2009 den Preis als Best Rock/Alternative als bester Rock-/Alternativ-Künstler in Namibia, vergeben bei den Sanlam NBC Music Awards.[2][3]

2010 wurde Sell bei den African Music Awards als „Best Southern African Artist“ nominiert.[4]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002 – Straight from NAM
  • 2003 – Bio-Lyrical Warfare (Südafrika)
  • 2003 – Yes-Ja (Das Album)
  • 2004 – Odyssey Cru
  • 2004 – 061 for LIFE!
  • 2005 – Wo is die Coolbox?
  • 2006 – NAm FlaVa!
  • 2007 – Sharp, Sharp!
  • 2008 – Awee!

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ees schrieb, produzierte und sang mit Again 'n Again den offiziellen Song der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 von Bild Online.[5] Zudem war er zur Weltmeisterschaft Teil der Bild-Roadshow.

Sell hatte neben zahlreichen Auftritten bei Großveranstaltungen in Namibia unter anderem auch Auftritte bei dem Keup-Charity Event Festival 2004 und Bremerhaven Summer Festival sowie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Er drehte 14 Musikvideos, die vor allem auf MTV Base, NBC Namibia und One Africa Television veröffentlicht wurden.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eric Sell: Esisallesoreidt, Nam Släng - Deutsch, Deutsch - NAM Släng. EeS Records Namibia, 2009, Vorlage:Falsche ISBN.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EES - Musikdokumentation - Namibia, Deutschland, 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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