Crown of Creation ist eine Band aus Hannover. Bei ihrer Musikrichtung entwickelten sie ihren eigenen Stil: Popmusik mit starken Trance-Einflüssen. Crown of Creation haben sich dem Synthie Pop verschrieben und gelten heute neben Alphaville als dienstälteste deutsche Band des Genres.
Biografie[]
Gegründet haben sich Crown of Creation 1985. Für den Bandnamen Crown of Creation stand das Album „Crown of Creation“ von Jefferson Airplane Pate.
Begonnen hatte die Band in Großmoor (Adelheidsdorf) und wechselte 1987 nach Hannover. Nach zahlreichen Umbesetzungen und vielen Tonaufnahmen ging die Band 1993 mit Nicole Sukar ins Tonstudio von Rick Jordan (Scooter) und nahm die Debüt-CD „Real Life“ auf. Nach der Veröffentlichung der CD (1994) kam der Gitarrist Olaf Oppermann zur Band.
1994 und 1995 war die Band im Departement Seine-et-Marne bei Paris auf Tournee. 1998 kam es zur Auflösung der Band. Nach 11 Jahren Pause fanden Crown of Creation im Jahr 2009 wieder zusammen, und zwar in der letzten Besetzung mit der neuen Sängerin Anne Crönert.
2010 wurde die EP-CD „Darkness in your Life“ produziert. Gemeinsam mit der Dance Factory wurde eine Videoproduktion erarbeitet. Von 2011 bis 2013 arbeitete die Band an einer neuen Maxi-CD, die am 18. November 2013 veröffentlicht wurde. Ein größeres Konzert wurde zwar geplant, aber nicht realisiert.
Zum 30-jährigen Bandbestehen erschien 2015 eine Doppel-CD, auf der auch zwei seltene Aufnahmen der Matzingers aus Hannover veröffentlicht wurden. Den Song der Maxi-CD „Tebe pojem“ (2019) hat Matthias Blazek gesungen, den Titel „Everlasting Love“ (2024) seine Tochter Lara-Malin.
Bandmitglieder[]
- Matze / Matthias Blazek (Keyboard)
- Thomas / Thomas Czacharowski (Keyboard)
Ehemalige Mitglieder[]
- Michaela Rutsch (Gesang 1986)
- Bobby / Anja Wieneke (Gesang bis 1987)
- Sabine Mertens (Gesang 1987–1988 und 1990)
- Moussi / Moustafa Akkuzu (Gitarre 1987–1988)
- Frank Pokrandt (Gesang 1988)
- Claudia Rohde (Gesang 1988–1989)
- Andreas Harms (Gitarre 1988–1989)
- Thomas Richter (Bass 1988–1989)
- Dirk Schmalz (Gitarre 1989)
- Angela Thies (Gesang 1990)
- Martin Zwiener (Keyboard 1992)
- Nicole Sukar (Gesang 1992–1994)
- Nicole Knauer (Gesang 1993–1998)
- Olaf „Oppi“ Oppermann (Gitarre 1994–2010)
- Anne Crönert (Gesang 2009–2013)
- Adrian Lesch (Keyboard 1994–2015)
Diskografie[]
- 1994: Real Life (ContraPunkt)
- 1998: Crown of Creation Meets Friends (Eigenvertrieb)
- 2001: Paulinchen (enthält Memory)
- 2003: Berenstark 10 (enthält When Time is lost)
- 2003: Berenstark 11 (enthält Friends)
- 2010: Abstürzende Brieftauben – TANZEN (enthält When Time is lost)
- 2010: EP-CD Darkness in your Life
- 2011: W.I.R. präsentiert: Celle's Greatest (enthält Regrets)
- 2012: Das Celler Integrationsprojekt präsentiert: Made in Celle (enthält Run away)
- 2013: Maxi-CD With the Rhythm in my Mind
- 2015: Best of Crown of Creation – 30 Jahre Bandgeschichte 1985–2015
- 2019: Maxi-CD Tebe pojem
- 2024: Maxi-CD Everlasting Love
Literatur[]
- Matthias Blazek: Das niedersächsische Bandkompendium 1963–2003 – Daten und Fakten von 100 Rockgruppen aus Niedersachsen. Celle 2006, ISBN 978-3-00-018947-0, S. 46 ff.
- Cellesche Zeitung vom 21. August 2010 zur EP-CD „Darkness in your Life“
Weblinks[]
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